Kreisfeuerwehrverband gibt Sicherheitstipps für die Faschingszeit

Die fünfte Jahreszeit ist in vollem Gange und im Landkreis Gießen finden bereits die ersten Faschingssitzungen statt. Den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen zum Beispiel in Gießen, Heuchelheim, Krofdorf-Gleiberg und Laubach. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, geben Michael Klier (Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen und aktiver Feuerwehrmann in Staufenberg) und Stefan Becker (Leiter der Geschäftsstelle des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen und aktiver Feuerwehrmann in Fernwald) und Karl-Ludwig Reinhardt (Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Kreisfeuerwehrverbandes und aktiver Feuerwehrmann in Rabenau-Londorf) Sicherheitstipps für den Besuch von Fastnachtssitzungen und Karnevalsumzügen.

            Sicherheitsabstand zum Festwagen

„Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie zum Beispiel KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel“, erklärt Michael Klier. Bei der Auswahl der Kostüme sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht aus leicht brennbarem Material bestehen. „In Gießen werden bei guter Wetterlage rund 100.000 Besucher beim Umzug erwartet“, weiß Stefan Becker. „In dieser Menschenmenge ist es deshalb besonders wichtig bei der Jagd nach Kamelle ausreichend Abstand zu den Festwagen zu halten.“

            Einsatzkräfte nicht behindern

Vielerorts helfen die Freiwilligen Feuerwehren beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. „Bitte unterstützend Sie die Einsatzkräfte, indem Sie sie bei ihrer Arbeit nicht behindern“, so Michael Klier. „Dazu gehört auch, dass Sie ihr Auto verantwortungsbewusst parken und Rettungswege freihalten“, ergänzt Karl-Ludwig Reinhardt.

            Notruf telefonisch an 112

„Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen“, weiß Michael Klier. „Und zögern Sie nicht, den Notruf unter 112 abzusetzen, wenn Sie ein Feuer, einen Unfall oder einen rettungsdienstlichen Notfall sehen. Soziale Medien oder Emails sind kein sicherer Weg zur schnellen Hilfe“, erklärt Karl-Ludwig Reinhardt.

Der Kreisfeuerwehrverband wünscht allen Närrinnen und Narren eine schöne Faschingszeit und den Einsatzkräften ruhige Tage und Nächte.

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