Kreisfeuerwehrverband Gießen bietet erstmals Seminar zur Vegetationsbrandbekämpfung an

Anhaltende Trockenheit erhöht das Risiko für Wald- und Flächenbrände

 

Im Raum Gießen gab es in den vergangenen Wochen keine größeren Niederschläge. Daher ist weiter mit einer hohen Gefährdung der Feldflächen und Wälder zu rechnen. In Hessen hat es bislang über 50 Wald- und Flächenbrände gegeben. Im Raum Gießen brachen bereits mehrere kleine Waldbrände aus, die aber durch rechtzeitiges Eingreifen der Feuerwehren gelöscht werden konnten. Der Waldbrand-Gefahrenindex (Stufe 1 bis Stufe 5) des Deutschen Wetterdienstes zeigt auch in den nächsten Tagen keine besondere Entschärfung der Gefahrenlage.

Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage bietet der Kreisfeuerwehrverband Gießen e.V. kurzfristig ein Seminar zur Vegetationsbrandbekämpfung an. Die Anregung dafür kam aus den Reihen der Leiter der Feuerwehren, namentlich von Marco Kirchner (Stadtbrandinspektor der Stadt Lollar). Seminarleiter ist der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr-Annerod und Berufsfeuerwehrmann, Tobias Hennemuth. Er verfügt über spezielle Expertise in diesem Bereich und führte in Annerod bereits mehrfach Schulungen zur Bekämpfung von Waldbränden durch. Grund dafür ist, dass Fernwald nach der Risikoanalyse des Landkreises Gießen ein besonderes Waldbrandrisiko aufweist. Deswegen wird hier Spezialmaterial vorgehalten, dessen Anwendung eine besondere Schwerpunktausbildung erfordert.

Das Seminar findet am Montag, den 06.August 2018 ab 19:00 Uhr im Feuerwehrhaus Staufenberg-Mitte statt. Die Anmeldung ist über Florix möglich. Angesprochen sind die Führungskräfte der Feuerwehren. Im Seminar werden die Grundlagen der Wald- und Flächenbrandbekämpfung erörtert sowie die erforderliche Einsatztaktik und die notwendigen Einsatzgeräte besprochen.

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