Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen e.V. ermöglichte Austausch über Vergangenes und Bevorstehendes

Der traditionelle Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen e.V. (KFV) fand in diesem Jahr bei der Firma Bender in Grünberg statt. Rund 50 geladene Gäste folgten der Einladung des Vorstandes, darunter Landrätin Anita Schneider und weitere Vertreter der Politik, Kreisbrandinspektor Mario Binsch, Führungskräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis sowie Vertreter der anderen Hilfsorganisationen. Sie alle nutzten die Veranstaltung um sich über die Ereignisse und Herausforderungen des vergangenen Jahres und die des begonnenen Jahres auszutauschen. Durch den Abend führten die stellvertretenden Vorsitzenden des KFV Julia Trampisch und Jens Richmann.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Jens Richmann vom erweiterten Bildungsangebot auf Kreisebene, in dem insbesondere Schlüsselqualifikationen für alle Führungsebenen der Feuerwehr vermittelt werden. Darüber hinaus beschäftigte sich der Verband mit der (Führungs-)Kultur innerhalb der Feuerwehren und bildete eine Arbeitsgruppe, die in diesem Jahr ein Thesenpapier mit gemeinsamen Werten auf den Weg bringen wird. „Ich denke, dass Werte wie Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Wertschätzung und Transparenz wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden müssen“, so Jens Richmann.

Julia Trampisch betreut von Verbandsseite aus das Innovationsprojekt „Feuerwehr der Zukunft“, das seit dem Jahr 2011 gemeinsam mit den Stadtwerken Gießen angeboten wird. Sie berichtete, dass die Ausschreibung für dieses Jahr kürzlich veröffentlicht wurde und die Feuerwehren des Landkreises Gießen erneut die Möglichkeit haben mit einer Bewerbung, die ein innovatives Konzept enthält, satte Preisgelder zu gewinnen. Ein Motto gibt es in diesem Jahr nicht. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.stadtwerke-giessen.de/innovationspreis.

Ein Thema war auch der Kreisfeuerwehrtag, der im vergangenen Jahr erstmalig mit einem alternativen Konzept im Rahmen des Inheidener Seefestes stattgefunden hat. „Unser Eindruck war, dass die anwesenden Feuerwehrkameraden das alternative Konzept gut angenommen haben“, erinnert sich Jens Richmann. In diesem Jahr findet der Kreisfeuerwehrtag in gewohnt traditioneller Form mit Kundgebung und Festumzug am 25. August in Hungen-Nonnenroth statt.

Abschließend dankten Julia Trampisch und Jens Richmann den Einsatzkräften der anderen Hilfsorganisationen, den Unterstützern der Feuerwehren, dem Beirat des KFV, dem Verbandsausschuss, den politisch Verantwortlichen und dem Fachdienst 16 des Landkreises für die gute Zusammenarbeit sowie der Firma Bender für die Gastfreundschaft und Unterstützung der Feuerwehr Grünberg als ausgezeichneter „Partner der Feuerwehr“.

Landrätin Anita Schneider betonte die gute Zusammenarbeit in Sachen Feuerwehr im Landkreis Gießen und dankte für die fachliche Unterstützung aus den Reihen der Feuerwehren im Rahmen der Planung des Gefahrenabwehrzentrums.

Schließlich begrüßte Helmut Muhm, Vice President der Firma Bender und selbst Feuerwehrmann die Gäste und sagte: „Feuerwehr ist eine Dienstleistung, auf die wir alle stolz sein können.“ Anschließend gab er interessante Einblicke in die Geschichte des Unternehmens. Heute ist die Bender GmbH & Co. KG ein weltweit agierendes mittelständiges Familienunternehmen und Marktführer für elektrische Sicherheitsprodukte und -lösungen.

v.l.n.r: Landrätin Anita Schneider, Helmut Muhm von der Firma Bender GmbH, Jens Richmann und Julia Trampisch (beide stellvertretende Vorsitzende des KFV Gießen)

          

Führungskräfte der Feuerwehren, Vertreter der anderen Hilfsorganisationen und Vertreter der Politik folgten der Einladung zum Neujahrsempfang des KFV

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